Hintergründe über die traditionellen Reiki-Symbole, ihre Anwendung und ihre Wirkung

Shingon ReikiAls Mikao Usui vor 86 Jahren vom heiligen Berg Kurama herabstieg, gründete er eine japanische Heilmethode namens Usui Shiki Ryoho (Usui-System der natürlichen Heilung), die vornehmlich unter dem Namen Reiki bekannt wurde. Mit Reiki werden spirituelle Lebensenergien über die Hände übertragen, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und den Geist sowie die Seele zu heilen. Mikao Usui hat in sein Reiki-System vier Symbole integriert. Bei diesen Symbolen steht die sogenannte Energiearbeit im Vordergrund, wo es um spirituelle Geistheilung und schamanische Rituale geht. Alle vier Symbole sind quasi Werkzeuge mit unterschiedlichen Funktionen und Anwendungen.

Das erste Symbol (CR) zur Kraftverstärkung mit dem Mantra Choku rei stammt aus dem Shintôismus (japanischen Schamanismus) und Shugendô (japanische Magie). Das zweite Symbol (SHK) zur Mentalheilung mit dem Mantra Sei heki stammt aus dem Esoterischen Buddhismus. Das dritte Symbol (HS) mit dem Mantra Hon sha ze shô nen zur Fernheilung stammt aus dem magischen Daoismus und das vierte Symbol (DKM) zum Lehren von Reiki namens Dai kômyô aus dem Esoterischen Buddhismus.

Die Symbolkraft alter Schriftzeichen

Mikao Usui selbst hat für Reiki immer die alten Schriftzeichen benutzt. Er glaubte, dass nur in ihnen die volle symbolische Kraft enthalten ist.

Der Reiki-Begriff ist das »geheime« fünfte Symbol, das die Wirkung und Arbeit mit Reiki beschreibt. Es gibt einerseits die Qualität der Energie an, andererseits ist es aufgrund seiner Kanji (das sind chinesische Schriftzeichen, die in die japanische Sprache übernommen wurden) gleichzeitig ein Symbol. Man könnte nun stutzen, da doch im Allgemeinen bekannt ist, dass diese Kanji lediglich ein Mittel der schriftlichen Kommunikation sind. Schaut man jedoch auf die Geschichte und Entwicklung der chinesischen Schrift, so wird deutlich, dass die der Urform dieser Schrift zugrunde liegenden Zeichen einst für Rituale Verwendung fanden, wie man es auf alten Ritual-Bronzen deutlich sehen kann. Ursprünglich sind es heilige Symbole für den reinen Ritualgebrauch. Erst viel später hat sich aus diesen Symbolen eine Schrift entwickelt. Die alten Zeichen dieser Schrift haben bis heute die Wirkkraft von Symbolen, vorausgesetzt man hat gelernt, damit richtig umzugehen.

Mikao Usui selbst hat für Reiki immer die alten Schriftzeichen benutzt, da nur in ihnen die volle symbolische Kraft enthalten ist. Durch die Entschlüsselung der Zeichen/Symbole rei und ki lässt sich begreifen, was Reiki = »Spirituelle Lebensenergie« eigentlich bedeutet.

Der oberste Teil des rei bedeutet Regen. Das kann man sich daran gut merken, dass in der stilisierten Wolke vier Tropfen sind. Damit hat sich in der Wolke nun schon vom Himmel gesegnetes Wasser manifestiert, das bereit ist, auf die Erde zu fallen. Unter dem Regen gibt es drei Vierecke, welche für drei Münder stehen und gemeinsam Gebet bedeuten, weil die drei archetypischen Teilpersönlichkeiten Inneres Kind, Mittleres Selbst und Hohes Selbst dem Göttlichen gegenüber denselben Wunsch äußern. Sie sind in der chinesischen Lehre als die drei Hun-Seelen bekannt.

Darunter gibt es eine Art liegendes H. Das liegende H steht für Arbeit. Die kleinen Zeichen rechts und links darin sind zwei Menschen. Früher gab es landwirtschaftliche Geräte, die eine ähnliche Form hatten. Dabei ist der untere waagerechte Strich die Erde, der senkrechte Strich eine Achse und der obere waagerechte Strich ein Hebelbalken, der von arbeitenden Menschen bewegt wird. Die Zeichen für Arbeit und Mensch ergeben das Kanji für Schamanin.

Zusammengefügt bedeutet dies, dass die Menschen, die auf der Erde arbeiten, Wasser brauchen, damit die Pflanzen gedeihen und wachsen können. Da es aber nicht immer dann regnet, wenn Wasser gebraucht wird, erscheint nun der Schamane auf der Bühne und betet, damit der Himmel den Menschen Regen und günstige Ereignisse schenken möge.

Regen, Gebet und Schamanin ergeben das Kanji rei, das mit Seele, Spiritualität und spirituellem Geist übersetzt wird. Durch die Arbeit des Schamanen, der zwischen Himmel und Erde kommuniziert, kann zum Beispiel Reis beseelt werden. Um ein Reiskorn zum Leben zu erwecken, ist das vom Himmel gesegnete Wasser und die Kraft von Mutter Erde essentiell. Das führt uns weiter zu dem Kanji ki. Es besteht aus den Komponenten (neutrale) Energie (Dampf) und Reiskorn.

Ein einzelnes Reiskorn ist der Samen einer Pflanze, aber nicht die Pflanze selbst. Das Reiskorn wird zu einer Pflanze, wenn die Energie von Mutter Erde und Vater Himmel vereint werden. Das geschieht, sobald der Regen die Energie des Himmels auf die Erde bringt. So kann also erst aus diesem Akt der Schöpfung aus dem Reiskorn die Pflanze wachsen. Ki bedeutet also Lebensenergie.

Setzt man die Kanji rei und ki nun zusammen, kommt man auf die Übersetzung »Spirituelle Lebensenergie«. An dem symbolischen Gehalt der Kanji erkennt man die Art und Weise der Energiearbeit mit Reiki im Sinne des Schamanismus.

Alle Reiki-Symbole müssen erstens korrekt gezeichnet und gleichzeitig visualisiert und zweitens über das richtige Mantra aktiviert werden, sagen ihre Adepten.

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Voraussetzungen für das Wirken der Reiki-Symbole

Damit die Reiki-Symbole mit den dazugehörigen Mantras funktionieren, d.h. eine Wirkung zeigen können, gibt es bestimmte Voraussetzungen.

Die Hauptgrundlagen sind die traditionellen und korrekten Einweihungen in den ersten und zweiten Grad Reiki. Im ersten Grad wird die Fähigkeit übergeben, mit den Händen Reiki zu übertragen. Dies geschieht durch vier Einweihungen, die einen Abstand von mindestens 3 Stunden und maximal 23 Stunden haben sollten. Wird die Zeit unter- oder überschritten, fehlt eine Teileinweihung zum Teil oder ganz, dann kann Reiki nicht optimal übertragen werden bzw. verschwindet nach einer Weile wieder. Im zweiten Grad gibt es dann eine Einweihung in die drei ersten Reiki-Symbole. Das Meistersymbol folgt zum Meistergrad mit entsprechender Meistereinweihung. Letztere ist zum Unterrichten von Reiki gedacht. Zum Anwenden der drei ersten Symbole reicht der erste und zweite Grad völlig aus. Die in allen Einweihungen verwendeten Symbole und Mantras und die Symbole und Mantras, die im zweiten Grad eingeweiht werden, müssen in einer ununterbrochenen Linie zurückgehend auf Mikao Usui vom Lehrer zum Schüler korrekt und ohne jegliche Abweichungen übertragen worden sein.

Im nächsten Schritt bedarf es der entsprechenden Ausbildung im Umgang mit Reiki und den Symbolen. Je besser die Schulungen sind, desto mehr Nutzen bringen die Symbole mit Reiki. Wenn diese Grundvoraussetzungen erfüllt sind, liegt die Verantwortung, ob die Symbole im Einzelfall funktionieren, bei denen, die Reiki und die Symbole anwenden. Alle Symbole haben in ihrer Anwendung gemeinsam, dass sie erstens korrekt gezeichnet und gleichzeitig visualisiert und zweitens über das richtige Mantra aktiviert werden müssen. So wird ein Reiki-Symbol rituell durch diesen Prozess immer wieder neu hergestellt, und gerade durch diesen Prozess wird entschieden, wie wirkungsvoll der Synergie-Effekt des Symbols auf den Anwender ist.

Durch die bewusste Ritualarbeit hat der Anwender die Möglichkeit, auf verschiedenen Ebenen zu wachsen. Gerade durch das rituelle, langsame, bewusste und aufmerksame Zeichnen der Symbole entwickelt sich zum Beispiel die feinstoffliche Wahrnehmungsfähigkeit immens.

Das CR-Symbol

Das CR hat das Mantra mit der Aussprache Choku rei und bedeutet in der japanischen Magie Shugendô: »Der reine Geist der Schöpferkraft trete sofort in Erscheinung«.

Das CR taucht erstmals im Engi Shiki auf, ein im Jahre 927 von Gelehrten zusammengestellter Text, in dem viele shintoistische Rituale am alten Hof des Tennôs beschrieben werden. Dort wird im Kapitel über Ritualgebete für Lichtwesen die Anwendung des CR-Symbols sehr detailliert beschrieben.

Das CR wird in Reiki-Anwendungen zur Verstärkung der Reiki-Kraft und immer in Kombination mit den anderen Reiki-Symbolen verwendet. Letzeres hängt mit der Eigenart des CRs zusammen, dass es Lebensenergien auf einer Seite einzieht und auf der anderen Seite gebündelt abgibt. Damit ist es dann möglich, dass bei der Fernheilung bzw. Mentalheilung Reiki genau da ankommt, wo es hin soll.

Fortgeschrittene Anwendungen und Funktionen mit dem CR sind Lichtkörperarbeit, Energetische Reinigung, japanische Tiefenentspannung und Qi Gong mit Reiki (Reiki Gong).

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Das SHK-Symbol

Als die buddhistische Lehre nach jahrhundertelanger mündlicher Überlieferung in der klassischen indischen Sprache Sanskrit niedergeschrieben wurde, verwendete man die alte indische Siddham-Schrift als Alphabet. Die so entstandenen heiligen Texte des Buddhismus nennt man Sûtras.

Ähnlich wie in der oben beschriebenen chinesischen Schrift wurden die Siddham ursprünglich für magische Rituale mit Lichtwesen verwendet. In diesem Fall spricht man von Siddham- oder Bîja-Symbolen. Diese Symbole stammen aus der vedischen Religion und wurden von den damaligen spirituellen Medien und Schamanen von dem Gott Brahmâ gehört und im Veda etwa 1200-600 v.u.Z. niedergeschrieben. Sie bilden die Basis für die Entwicklungen des Esoterischen Buddhismus, in dessen Zusammenhang sie über China/Korea nach Japan kamen. Sie sind dort als Symbole für Rituale der Heilung historisch bekannt.

Auf der Suche nach Reiki hat Mikao Usui im Lauf seiner Forschungen Bekanntschaft mit den Siddham gemacht und für die Heilung des Geistes das SHK-Symbol auf Reiki abgestimmt und dann in sein Heilungssystem eingebunden. Er besaß durch seine jahrzehntelangen spirituellen Studien die Fähigkeit, Symbole für praktische Energiearbeit auf eine ganz bestimmte Weise nutzbar zu machen. Dabei benutzte er eine alte taoistische Methode der Talisman-Symbolherstellung, die schon sehr früh in Japan in den Shingon-Buddhismus aufgenommen wurde. Damit konnte er gewährleisten, dass die Wirkung und Funktion des Symbols die Gleiche bleibt und seine Schüler das Symbol auf sehr einfachem Wege benutzen können. Wer diese Fähigkeit nicht besitzt, wird mittels einer Veränderung der Reiki-Symbole diese weniger oder gar nicht mehr wirken lassen.

Die Siddham sind im rituellen Kontext immer eine Entsprechung von Lichtwesen. Mit dem SHK-Symbol wird im Reiki die Mental- oder Geistheilung durchgeführt. Es gehört zu den wenigen Siddham, die gleich mehrere Lichtwesen repräsentieren. Das sind der Paradiesbuddha Amida Nyorai und die 1000-armige Göttin Senju Kannon. Mit der Geistheilung und der damit einhergehenden Persönlichkeitsentwicklung ist es möglich zu lernen, die Welt so zu erleben, wie man es aus tiefstem Herzen wünscht. So sind Geistheilung und Paradies in der hiesigen Inkarnation eng verbunden.

Mit der SHK-Mentalheilung können die auf den Menschen unangenehm wirkenden Gewohnheitsmuster in der Mentalebene aufgelöst und eine sinnvolle, auf das Hier und Jetzt ausgerichtete Neuorientierung eingeleitet werden.

Warum gerade das SHK-Symbol dafür besonders gut geeignet ist, lässt sich begreifen, wenn man das ursprüngliche Siddham, wie es in den Sûtras beschrieben wird, analysiert. Es kann in die Siddham ha, ra, i und ah aufgeschlüsselt werden. Jedes einzelne Siddham hat sowohl eine ganz eigene Bedeutung als auch eine eigene praktische spirituelle Funktion. Die eben genannten Siddham zusammen haben die Wirkung, Anhaftungen des Geistes durch so genannte Störgefühle wie Neid, Zorn, Eifersucht, Habgier und Illusionen aufzulösen. Auf das SHK bezogen bedeutet dies, dass die dem Glück, der Gesundheit und der Zufriedenheit hinderlichen Gewohnheiten geheilt werden.

Fortgeschrittene Anwendungen und Funktionen mit dem SHK sind Talismanherstellung, Lichtkörperarbeit, Vergebungs-Meditation, Totenrituale, Wirbelsäulenbegradigung, Mond-Rituale und Astralreisen.

Das HS-Symbol

Das HS wird vornehmlich für die Fernbehandlung und Kontaktaufnahme zu anderen Wesen und als Reiki-Quelle benutzt. Hierbei handelt es sich um ein Konglomerat aus den fünf zusammengefügten chinesischen Schriftzeichen mit dem Mantra Hon sha ze shô nen. Dies ist ein Satz im klassischen Chinesisch und bedeutet: »Die den Menschen innewohnende ursprüngliche Essenz ist das Buddha-Bewusstsein«. Oft hat Mikao Usui seine Schüler auf diese Weisheit aufmerksam gemacht, indem er ihnen sagte: »Mensch, Krone der Schöpfung, kehre zurück zu deinem natürlichen Zustand«.

Das HS hat die Form einer stilisierten Pagode (Weiterentwicklung einer Stupa – dem Grab des Buddha). Die ausschweifenden Linien entsprechen den einzelnen Etagen-Dächern. Wie bei einer Pagode zieht sich durch das HS eine zentrale Säule (jap. shinbashira = Herzsäule). Die letzten drei Striche des HS sind eine Abkürzung für das Kanji »spirituelles Herz«. Unter der »Herzsäule« ruht das wichtigste Ritualobjekt der Pagode, die Reliquie des historischen Buddha sowie weitere heilige Kultgegenstände, die, einfach ausgedrückt, dafür sorgen, dass der Buddha und seine Energie, also das »Buddha-Bewusstsein«, gegenwärtig sind.

Die Pagoden des Esoterischen Buddhismus stellen ein dreidimensionales Mandala mit dem Großen Sonnenbuddha (Dainichi Nyorai) im Zentrum dar. Er ist die Quelle von Reiki und erleuchtet über das Mandala den gesamten Kosmos. Somit ist er aus buddhistischer Sicht quasi überall, weil sein Leuchten ein Teil von ihm ist. Über das HS als Quelle von Reiki wird er erreichbar. Über sein hell strahlendes Licht, das, wie gesagt, überall hinstrahlt, ist jeder Ort erreichbar, was mit dem HS die Fernkontaktaufnahme ermöglicht. Dieses hell strahlende Licht ist das Reiki-Meistersymbol »Daikômyô«.

Das HS ist kein übernommenes Symbol wie das CR, sondern eines, das mit einer magisch daoistischen Methode der Talismanherstellung geschaffen wurde. Diese Methode hat der chinesische Daoist Ge Hong im vierten Jhd. in seinem Kompendium über taoistische Praktiken (chin.: Sanhuang nei wen) beschrieben. Mikao Usui hat dies mit buddhistischen Inhalten gefüllt, wie es in Japan in der Geschichte und Literatur immer wieder zu sehen ist. Durch diese kreative Verbindung unterschiedlicher spiritueller Methoden war es ihm möglich, ein maßgeschneidertes Symbol mit einer ungeheuren Menge an zusammenhängenden Bedeutungsebenen zu schaffen, das gleichzeitig ein in seinem System funktionierendes Werkzeug der Energiearbeit ist.

Fortgeschrittene Anwendungen und Funktionen mit dem HS sind Kontakte zu Lichtwesen, Teilpersönlichkeiten und Kraftorten, Astralreisen in karmische Ebenen, Raumreinigungen und Reiki-Duschen.

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Das DKM-Symbol

Das DKM besteht aus den drei Kanji dai, kô und myô, die anders als beim HS-Symbol auseinandergeschrieben werden. Zusammen bedeuten die drei Kanji »Großes, hell strahlendes Licht« oder »Große Erleuchtung«. Das DKM steht in engem Zusammenhang mit dem Großen Sonnenbuddha (Dainichi Nyorai). Wie das HS-Symbol auch, ist die Aussprache der drei Kanji im DKM buddhistischer Natur. So wie das DKM im Reiki geschrieben und gesprochen wird, wird es auch in den Sûtras des Buddhismus beschrieben. Es handelt sich hier um die spirituelle Essenz des Danichi Nyorai, der beides, das Weibliche und das Männliche, verkörpert, wie es in den Texten und Mandalas des Esoterischen Buddhismus und Daoismus erklärt wird.

Die Sonne steht im Taoismus für das männliche Prinzip yang, und der Mond für das weibliche Prinzip yin. Das entspricht den buddhistischen Mandalas der zwei Welten von Mutterschoß- und Diamant-Welt. Beide sind in dem letzen Kanji des DKM vereint. Es ist wie das Zusammenkommen von Gott und Göttin bzw. Himmel und Erde, wie in den Reiki-Schriftzeichen beschrieben.

Das DKM wird vornehmlich für die Einweihungen in alle drei Grade benutzt. Der Reiki-Meister ist dem Großen Sonnenbuddha (der über das DKM wirkt) gegenüber empfangend (yin), und den Einzuweihenden gegenüber gebend (yang). Symbolisch wird der Reiki-Meister, wie eingangs in den Reiki-Symbolen beschrieben, zum Schamanen. Jedoch wird hier weniger um gesegnetes Wasser als um den Segen der »Spirituelle Lebensenergie« für ein Wesen gebeten.

Das Besondere an den Reiki-Symbolien sei, meint Mark Hosak, dass sie »rein energetischer Natur« seien.

Brücke zu den Lichtwesen

Die Reiki-Symbole sind somit von Mikao Usui implementierte Werkzeuge zur einfachen Anwendung und effektiven Energiearbeit mit Reiki. Mikao Usui hat sie so geschickt mit eingebettet, dass sie an jedem Ort ohne weitere Hilfsmittel angewendet werden können. Sie sind energetisch die Brücke zu den Lichtwesen, die mit Reiki zusammenarbeiten und stehen inhaltlich für Funktionen und Wirkungen, die in ihren Mantras verborgen sind. Die Symbol-Anwendungen öffnen ein Tor, so dass die Kraft der Lichtwesen zu uns kommen kann und dass wir von ihnen lernen können. Das Besondere dabei ist, dass die Symbole rein energetischer Natur sind und auch nur in dieser lebendigen Form eine Wirkung zeigen können. Das ist ähnlich wie ein akustisches Symbol, das nur erfahren werden kann, wenn der Klang erschallt, nicht aber wenn der Klang einfach nur auf ein Blatt Papier geschrieben wird. Die subjektive Wahrnehmung am eigenen Leib und die objektive Beobachtung der Wirkungen machen die Reiki-Symbole erfahrbar und begreifbar.

- Mark Hosak

 

Mark Hosak

Mark Hosak ist Japan-Experte im Bereich buddhistische Kunst und Heilungs-Rituale des Esoterischen Buddhismus, Shugendô und Shintôismus. Abgeschlossene Magisterarbeit über »Die Siddham-Schrift in der Japanischen Kunst bis zum 14. Jahrhundert«. Dolmetscher und Übersetzer für Japanisch.

Er ist Autor der Bücher: Das große Buch der Reiki-Symbole, Windpferd Verlag 2004 und Sieben geheime Reiki-Techniken, Windpferd 2007, Schamanisches Heiltrommeln, Windpferd 2009.
Meister und Ausbilder für chinesische und japanische Kalligrafie, Usui Reiki, Spirituelle Wirbelsäulentherapie AMH, Reinkarnationstherapie, Lebensberatung und Geistheilung.

"Das große Buch der Reiki-Symbole" erschienen im Windpferd Verlag. ISBN: 3-89385-445-2 Umfang: 624 Seiten; Preis: (D) 24,90 EUR (A) 25,60 EUR (CH) 43,70 SFr

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